BSAK24b 29.04.2026/ Beim Müllsammeln fiel uns auf, dass wir Bäume nicht gut unterscheiden können.
Daraufhin haben wir zum nächsten Unterricht drei seriöse Apps näher untersucht und „flora incognita“ (Icon ist eine weiße Blume in grünem Punkt) heruntergeladen.
„Flora incognita“ ist kosten- und werbefrei, wird ständig aktualisiert und wissenschaftlich begleitet.
Die App ist ein bürgerwissenschaftliches Forschungsprojekt der TU Ilmenau und des Max-Planck-Institutes für Biogeochemie.
Per Smartphone können binnen Sekunden Pflanzen wie Wildkräuter, Bäume, Sträucher und Gräser erkannt werden. Reicht ein Bild nicht, bittet die App noch um weitere Fotos mit genauen Anweisungen (Blattunterseite, Blüte,…).
Die Applikation hat uns geholfen, neue Pflanzenarten und deren Merkmale kennenzulernen (es können weitere Informationen wie z.B. Giftigkeit aufgerufen werden). Sie zeigt uns auch, zu welcher Jahreszeit die Pflanzen blühen.
Wir fanden die Doppelstunde sehr hilfreich und hatten sehr viel Spaß.
Beim Ausprobieren/Anwenden der App haben wir am Froschteich einen Reiher getroffen (siehe Foto).
Wir bitten eindringlich, KEINE Pilzapps zu benutzen. Auch Apps können sich täuschen oder sind nicht ausreichend „trainiert“. Pilze niemals sammeln, wenn keine Fachkenntnisse vorhanden sind. Die meisten Speiseilze haben giftige Doppelgänger, die die App nicht gut oder gar nicht erkennt.
Lieber im Herbst Pilzkennerseminare besuchen, die sind nicht teuer.
Bei Unsicherheit den Sammelkorb einem/einer Pilz-KennerIn vorlegen.
Unbekanntes stehen lassen.
Wir werden „flora incognita“ nochmal benötigen, wenn wir Wildkräuter-Pesto herstellen. Bericht folgt.
Sozialkunde- und Deutsch-Kurs Rettich, Alisa & Julia, BSAK24b, April 2026
